,ewig besitzen wir nur das Verlorene' Henrik Ibsen






31 März 2019

Wolf Vostell (1932- 1998)






Der Fluxus- Künstler Wolf Vostell entdeckte 1954 in einer französischen Zeitung das Wort “décollage” (losmachen, sich Lösen des Geleimten, trennen) und übernahm dieses für seine Kunst.
1963 verteilte Vostell in der New Yorker Smolin Gallery Ampullen mit Lösungsmitteln und forderte die Besucher auf, damit die bereitgestellten Bilder zu bearbeiten- zu verwischen, ungenau zu machen- bishin zur Auflösung.
Vostell war es auch, der den Fernseher als erster in die Kunst einzog. 1958 schuf er den Zyklus „das schwarze Zimmer“  mit den Arbeiten: Deutscher Ausblick, Auschwitz-Scheinwerfer und Treblinka.   

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