Der Fluxus- Künstler Wolf Vostell entdeckte 1954
in einer französischen Zeitung das Wort “décollage” (losmachen, sich Lösen des
Geleimten, trennen) und übernahm dieses für seine Kunst.
1963 verteilte Vostell in der New Yorker
Smolin Gallery Ampullen mit Lösungsmitteln und forderte die Besucher auf, damit
die bereitgestellten Bilder zu bearbeiten- zu verwischen, ungenau zu machen- bishin
zur Auflösung.
Vostell war es auch, der den Fernseher als
erster in die Kunst einzog. 1958 schuf er den Zyklus „das schwarze Zimmer“ mit den Arbeiten: Deutscher Ausblick,
Auschwitz-Scheinwerfer und Treblinka.

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