
Edvard Munch hatte während der Lebensphase in Kragerø einige seiner ungeliebten Werke im Wald aufgehängt, wo er diese verotten ließ.
Aufschlitzungen- Abwrackungen- Eliminierungen
,ewig besitzen wir nur das Verlorene' Henrik Ibsen

Foto: DIAS Gruppe u.a. mit Gustav Metzger



Zur Zeit streitet man sich in Leipzig was mit dem Karl Marx- Relief geschehen soll, welches noch vor der dortigen Uni thront. Da wir uns noch in der Mutationsphase zu Kunstbestattern befinden, wird uns bei dieser Diskussion bewusst, wie sensible doch das Geschäft mit der Bestattung ist.
Soll man Kunstwerke, wie die Breker- oder Tomski- Plastiken, einfach auf einer Müll- Deponie verscharren, wie es der Autor Erich Loest vorschlägt, oder eweist man auch diese Kunst die letzte Ehre?
PS: Verärgert man einen abstrakt arbeitenden Künstler, wenn sein ungliebtes Werk neben einem realistischen Schinken bestattet wird?