Dem
1628 in Amsterdam geborenen Landschaftsmaler und Kupferstecher Jan Hackaert zog
es in die Schweiz. Dort fand er sein Motiv, die Berge. J.H. unterschied sich
von den anderen Malern der Romantik durch nüchternere Farbgebung, welche die
Gebirge noch schroffer erschienen ließen. Da J.H. figürlich schwächelte, malte
dann und wann sein Freund A. van de Velde Menschen in seine Bilder.
Die
Schweizer Bauern hielten Hackaerts Malerei für Zauberei und zerrten ihn öfter
vor den Richter, der nur mit viel Mühe das Volk überzeugen konnte, den Maler in
Ruhe zu lassen. 1656 hinterließ J.H. in Zürich viele hervorragende
Federzeichnungen.
Wo,
wann und warum J.H. seinem Leben ein Ende setzte, ist nicht überliefert.

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