,ewig besitzen wir nur das Verlorene' Henrik Ibsen






31 März 2019

John Peter Russel (1858- 1930)


Rough Sea, Morestil, um 1900, Art Gallery of New South Wales, Sydney


Der australische Maler John Peter Russel zählte als das Vorbild, als der Lehrer der Moderne. Van Gogh sandte 1888 zwölf seiner Werke in die Bretagne zu Russel um dessen Meinung einzuholen. Claude Monet ließ sich von Russel leiten. Henri Matisse: „Russel war mein Lehrer, und Russel erklärte mir die Farbtheorie." Auch Rodin stand mit Russel in einer engen Bindung. Sie nannten ihn "the lost Impressionist" (der verlorene Impressionist).  Warum Russel bis heute relativ unbekannt blieb, ist wohl zum einen der Tatsache geschuldet, dass Russel nie ausgestellt oder verkauft hatte. Russel behagte nicht das „Ausstellungsgehabe" welches in Paris und in London herrschte. Aber vor allem ruht Russels heutige Unbedeutendheit wohl eher darauf, dass er nach dem Tod seiner ersten Frau Antoinetta Mattiocco, einst Model von Rodin, alle seine Bilder vernichtet hatte (1908). Man redet von rund 400 Bildern. Bis heute ist auch seine persönliche Sammlung von Werken befreundeter und anderer Maler verschollen. 
John Peter Russel starb am 22. April 1930 in Sydney.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen