In geheimer Mission fuhr im Sommer 1943 ein Lastwagen mit 50 Gemälden, 1753 Zeichnungen und ca. 3000 Blatt Druckgrafiken von der Bremer Kunsthalle in die Prignitz auf das Schloss Karnzow. Darunter Werke von Tintoretto, Dürer, Cranach, Goya und vielen anderen mehr. Zugegen waren nur der Fahrer, der Bremer Kunsthallendirektor Dr. Emil Waldmann und der Schlossherr Graf von Königsmarck. Das Versteck wurde unzugänglich gemacht und für unauffindbar empfunden. Ziel der Aktion war es die Kunst vor der Vernichtung durch Bombenangriffe und Diebstahl zu schützen. Noch vor Kriegsende verübte Dr. Waldmann in Bremen, wie Graf von Königsmark in Karnzow Selbstmord. Die Bilder überlebten den Krieg. Ein Mitwisser, ein Deutscher aus der Nachbarschaft muss das Versteck verraten haben und die Kunst wurde für jedermann zugänglich. 1947 äußerte sich dazu der Bremer Kustos Dr. Busch wie folgt: „Die Werke wurden geplündert, zertrampelt, zerrissen und verbrannt." Bis heute sind viele Werke der damaligen ausgelagerten Kunstwerke verschollen. Zuletzt tauchten 1980 drei Dürer Zeichnungen aus diesem Transport auf und befinden sich heute wieder in der Bremer Kunsthalle.
31 März 2019
Bremer Kunsthalle- Schloss Karnzow (1945)
In geheimer Mission fuhr im Sommer 1943 ein Lastwagen mit 50 Gemälden, 1753 Zeichnungen und ca. 3000 Blatt Druckgrafiken von der Bremer Kunsthalle in die Prignitz auf das Schloss Karnzow. Darunter Werke von Tintoretto, Dürer, Cranach, Goya und vielen anderen mehr. Zugegen waren nur der Fahrer, der Bremer Kunsthallendirektor Dr. Emil Waldmann und der Schlossherr Graf von Königsmarck. Das Versteck wurde unzugänglich gemacht und für unauffindbar empfunden. Ziel der Aktion war es die Kunst vor der Vernichtung durch Bombenangriffe und Diebstahl zu schützen. Noch vor Kriegsende verübte Dr. Waldmann in Bremen, wie Graf von Königsmark in Karnzow Selbstmord. Die Bilder überlebten den Krieg. Ein Mitwisser, ein Deutscher aus der Nachbarschaft muss das Versteck verraten haben und die Kunst wurde für jedermann zugänglich. 1947 äußerte sich dazu der Bremer Kustos Dr. Busch wie folgt: „Die Werke wurden geplündert, zertrampelt, zerrissen und verbrannt." Bis heute sind viele Werke der damaligen ausgelagerten Kunstwerke verschollen. Zuletzt tauchten 1980 drei Dürer Zeichnungen aus diesem Transport auf und befinden sich heute wieder in der Bremer Kunsthalle.
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