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| Foto: Foto: oH |
Den Begriff Destruktion lehnte Rauschenberg im Zusammenhang der Auslöschung einer de Koonings Fettkreiden- Zeichnung ab. Es ging ihm vordergründig um die künstlerische Freiheit, aber auch um die Hinterfragung des Kommerzes und wie er sagte, wollte er auch erfahren, ob ein ausradiertes Bild noch ein Bild sei. Über dreißig Radiergummis lösten sich 1951 bei der Ausradierung auf. Rauschenberg stellte die ausradierte Zeichnung 1953 unter dem Titel "Erased de Kooning" in einem Goldrahmen aus. Willem de Koonings war im Vorfeld von dem Vorhaben unterrichtet worden und gab Rauschenberg sein Einverständnis.

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