,ewig besitzen wir nur das Verlorene' Henrik Ibsen






14 Juli 2015

Damin Hirst (1965)


mit schwarzer Tinte
In der Serpentine Gallery London goss am 9. Mai 1994 der 35- jährige erfolglose Künstler Mark Bridges aus Oxford schwarze Tinte in einen Tank, in welchen ein flauschiges weißes Schaf in Formaldehyd schwebte. Das Werk des Kult- Bildhauers Damien Hirst, mit dem Titel „weg von der Herde“, war ruiniert. Bridges benannte das Werk in „schwarzes Schaf“ um. Er sagte, sobald er das Schaf sah, war er inspiriert und entschlossen, den Tag zu nutzen. „Ich war in der Stimmung es sofort zu tun ", erklärte er. Er hatte gehofft, dass Hirst seine Intervention akzeptieren würde, weil sie ja beide Künstler seienn. Bridger bestritt, dass seine Tat von Eifersucht auf den Erfolg von Hirst fußte. Vielmehr wurde er von der Sterblichkeit der Schafe inspiriert. „Es geht um Leben und Tod. Wir, die Künstler, gehen immer von  diesem Thema aus." Nach zwei Stunden sprach der Richter, Jeremy Connor,  Mark Bridger der Sachbeschädigung für schuldig.

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