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Les Maisons, 1921, Musée de l’Orangerie, Paris
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Chaim Soutine stöberte auf Flohmärkte nach
Bildern. In seinem Pariser Atelier kratze er die Farbe ab und bemalte die
Leinwände neu.
Soutine: „dieser Vandalismus, bei dem ich
ein schlechtes Bild zerstöre, verpflichtet mich dazu, ein Meisterwerk zu
schaffen“.
Auch die seinigen Bilder fanden
häufig ein abruptes Ende. Insbesondere die Bilder aus Céret. Waren sie nicht
mehr in seinem Besitz, erwarb Soutine sie zurück, schaffte sie ins Atelier,
legte die Bilder auf dem Boden aus und stach Vehemenz mit dem Messer auf
sie ein, so leidenschaftlich wie er sie einst gemalt hatte.
Chaim Soutine: „besser als Modigliani,
Chagall und Kremen. Ich werde meine Leinwände eines Tages zerstören, aber sie
sind dazu zu feige“.

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