,ewig besitzen wir nur das Verlorene' Henrik Ibsen






09 März 2016

Chaim Soutine (1893- 1943)



Les Maisons, 1921, Musée de l’Orangerie, Paris

Chaim Soutine stöberte auf Flohmärkte nach Bildern. In seinem Pariser Atelier kratze er die Farbe ab und bemalte die Leinwände neu.
Soutine: „dieser Vandalismus, bei dem ich ein schlechtes Bild zerstöre, verpflichtet mich dazu, ein Meisterwerk zu schaffen“.
Auch die seinigen Bilder  fanden häufig ein abruptes Ende. Insbesondere die Bilder aus Céret. Waren sie nicht mehr in seinem Besitz, erwarb Soutine sie zurück, schaffte sie ins Atelier, legte die Bilder auf dem Boden aus und stach Vehemenz  mit dem Messer auf sie ein, so leidenschaftlich wie er sie einst gemalt hatte.
Chaim Soutine: „besser als Modigliani, Chagall und Kremen. Ich werde meine Leinwände eines Tages zerstören, aber sie sind dazu zu feige“.

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